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Vorwort:
Verehrte Leserinnen und Leser,
im September 1995 wurde im Gemeinderat der Beschluß gefaßt, eine
Gemeindechronik zu erstellen. Mit dieser Entscheidung ging ein langersehnter
Wunsch vieler Gemeindebürger in Erfüllung. Ausschlaggebend
hierfür war, daß sich unser Gemeindemitglied Herr Lothar Zier bereit
erklärt hat, die Aufgabe zu übernehmen. In unserer kleinen Kommune
leben derzeit etwa 650 Personen. Es existieren zwei mittelständische
Unternehmen, eine Guts- und Forstverwaltung, fünf Vollerwerbslandwirte und
verschiedene Handwerksbetriebe. Die Gemarkung umfasst 687 Hektar. Das
Vereinsleben im Ort ist sehr aktiv und wird vom Musikverein, Fanfarenzug,
Narrenverein, Liederkranz und Kirchenchor geprägt. All diese Dinge sind
detailliert im Buch dargestellt und beschrieben. Sowohl für die Gemeinde
wie für das Umland ist ein solch weitgreifender Rückblick sicherlich
ein großer Gewinn, woran sich auch künftige Generationen orientieren
können. Auf diesem Wege darf ich mich bei allen Beteiligten, die zum
Werden dieses Buches beigetragen haben, herzlich bedanken. Mein besonderer Dank
gilt Herrn Lothar Zier, der mit großem persönlichen Einsatz dieses
Werk verfasst hat. Dank auch an die Förderer, die das Projekt finanziell
unterstützt haben. Ich bin überzeugt, daß diese Lektüre
das Wissen um die Geschichte unserer Heimat bereichern und so manches vor dem
Vergessen bewahren kann.
Königseggwald im Dezember 1996
Roland Fuchs, Bürgermeister
Der Autor:
Lothar Zier wurde am 17. August 1929 in Trossenfurt, im bayerischen
Unterfranken geboren. Er besuchte das Gymnasium in Haßfurt am Main und
erwählte den Forstberuf (Dipl. Forstwirt FH). Nach Stationen in
fränkischen Revieren übernahm er eine Lehrerstelle an der
Waldbauernschule Hohenkammer bei München und unterrichtete dort 9 Jahre
lang die Fächer Fortstechnik und Forstschutz. Während dieser Zeit
Veröffentlichung des Lehrbuches "Werkzeugkunde für die
Waldarbeit". Von 1967 bis 1992 in Diensten der Gräflich
Königseggschen Forstverwaltung, Königseggwald. 1973
Veröffentlichung des Buches "Durch Tundra Taiga Karst und
Steppe", ein naturkundlicher Reiseführer. 1974 vom
Regierungspräsidium Tübingen zum Sonderbeauftragten für das
Pfrungerried bestellt. Im gleichen Jahr Auszeichnung mit der Kosmos Medaille
"Forscher aus Leidenschaft". Seit 1981 Naturschutzbeauftragter des
Landkreises Ravensburg. 1985 erschien die Grundlagenarbeit "Das
Pfrungerried, Entstehung und Ökologie eines oberschwäbischen
Feuchtgebietes". 1988 Erhalt der Medaille "Verdienste um die Heimat
Baden-Württemberg". Im gleichen Jahr Mitarbeit an der Publikation
"Stillgewässer-Kataster des Landkreises Ravensburg".
Hierfür (zusammen mit Prof. Dr. Roland Prinzinger und Rudolf Ortlieb)
"Forschungspreis des Dachverbandes Avifaunisten". Seit 1994 Leiter
des im Aufbau befindlichen Naturschutzzentrums Pfrungen-Burgweiler-Ried in
Wilhelmsdorf, ein Projekt des schwäbischen Heimatbundes Stuttgart. Ferner
umfangreiche Vortragstätigkeit mit naturkundlichen, geschichtlichen und
heimatkundlichen Themen. Referent an der Volkshochschule Inzigkofen.
Alljährlich unterwegs als naturkundlicher Reiseleiter mit den
Schwerpunkten Botanik und Geologie.
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